„BRiDging REgistRy“ (=BORDER) Qualitätssicherung im Gerinnungsmanagement
Übersicht

Beschreibung
Über die reale Versorgungssituation in Deutschland von Patienten, die eine Bridging - Therapie benötigen, ist wenig bekannt. Insbesondere gibt es keine Informationen inwieweit einschlägige Leitlinien zu dem Thema bekannt sind und umgesetzt werden.
Mit dem BORDER Forschungsregister wird es möglich die reale Versorgungssituation der Patienten, die eine Bridging - Therapie benötigen, abzubilden. Unter Bridging versteht man dabei, die Überbrückung einer im Zuge elektiver Interventionen notwendigen Unterbrechung der Dauerantikoagulation mit kurzwirksamen Antithrombotika.
Untersuchungsziele
- Dokumentation der in der täglichen, ambulanten Praxis verwendeten Bridging-Algorithmen/ Therapieregime.
- Vergleich des aktuellen ambulanten Versorgungsstandes mit den Therapieempfehlungen der verfügbaren Leitlinien
- Inzidenz symptomatischer unerwünschter Ereignisse (ischämisch/hämorrhagisch)
Datenbank/Prozesssteuerung/Controlling
Die Abbildung der Patientendaten erfolgt über die eQM Datenbank.
Inhalt der Datendokumentation
- Das individuelle Risikoprofil des Patienten
- Indikation zur Antikoagulation
- gesamte Medikation
- Die Art und den Zeitpunkt des geplanten Eingriffes
- Die medikamentöse (gerinnungshemmende) Therapie vor und nach der ambulanten Untersuchung
Alle aufgetretenen unerwünschten Ereignisse werden systematisch erfasst

