Strukturverträge

Partner für Kostenträger

Seit 2004 hat sich die BNK Service zum führenden „Full-Service Provider“ von Versorgungsprogrammen zu kardiovaskulären Erkrankungen in Deutschland entwickelt.

Als Managementgesellschaft gehört die Entwicklung, Umsetzung, Steuerung, Evaluation und elektronische Abrechnung dieser Programme zum Leistungsspektrum des Unternehmens.

Mit dem elektronischen Qualitätsmanagementsystem (eQM) verfügt die BNK Service über ein einzigartiges Instrument, um Patientenströme innerhalb von (integrierten) Versorgungsangeboten entlang eines definierten Versorgungspfades zu steuern. Alle 1.200 BNK Kardiologen haben einen Zugang zu eQM und können so umgehend in Versorgungsprogramme mit eingebunden werden.

Unsere Leistungen im Bereich Versorgung:

  • Etablierte und vernetzte Versorgungsstruktur in ganz Deutschland
  • Morbiditätsgesteuerte Versorgungsprogramme zu kardiovaskulären Erkrankungen
  • Businessplan, Projektierung und roll out der Versorgungsprogramme
  • Schulung und Support der Leistungserbringer
  • Leistungscontrolling und elektronische Abrechnung gegenüber Kosten- und Leistungsträgern
  • Wissenschaftliche Evaluation der Ergebnisse

Strukturverträge

Im Rahmen von Strukturverträge entwickelt die BNK Service seit 2004 für alle Sektoren des Gesundheitsmarktes kardiologische Versorgungsprogramme. Dabei steht die verbesserte Versorgungssituation von Patienten mit Herzerkrankungen durch eine qualitativ hochwertige Behandlung klar im Mittelpunkt.

2017 | BARMER KardioExpert

Vertrag nach § 140a SGB V zur Verbesserung der Versorgung kardiologisch behandlungsbedürftiger Versicherter mit Herzinsuffizienz

Gerade zu Beginn der Erkrankung Herzinsuffizienz liegen häufig unspezifische Symptome vor, die bei Nichtbehandlung zu einer raschen Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen können.

Um an Herzinsuffizienz Erkrankte möglichst frühzeitig zu identifizieren und so schnellstmöglich einer individuell angepassten Behandlung zuführen zu können, haben die BARMER so wie die BNK Service GmbH zum 01.07.2017 den Vertrag KardioExpert geschlossen.

Im Fokus steht eine Optimierung der Versorgungsqualität durch eine verbesserte Zusammenarbeit von Hausärzten und Kardiologen. In Abhängigkeit der Schwere der Erkrankung werden dazu regelmäßige Visiten beim Kardiologen und der Austausch mit dem behandelnden Hausarzt vereinbart. Die jeweils aktuell gültige Leitlinie zur Behandlung von Herzinsuffizienz findet hierbei Berücksichtigung.

2010 | CorBene 2.0

CorBene 2.0 - Integriertes Versorgungsprogramm für BKK-Versicherte mit Herzinsuffizienz

Beschreibung

Mit CorBene wird für an Herzinsuffizienz leidende BKK-Versicherte eine hohe medizinische Behandlungsqualität gewährleistet.

In diesem Sinne arbeiten in CorBene niedergelassene Hausärzte sowie ambulant tätige Kardiologen eng zusammen. Dadurch wird Patienten eine bessere Behandlung geboten und es werden unnötige Doppeluntersuchungen sowie lästige Wartezeiten vermieden.

Im Zentrum der Versorgung steht die frühzeitige Einschaltung des Kardiologen durch den Hausarzt bei der Behandlung der Herzinsuffizienz, so wie eine angeschlossene strukturierte und vor allem regelmäßige kardiologische Betreuung der Patienten.

In Abhängigkeit der Schwere der Erkrankung erfolgen die regelmäßigen Visiten beim Kardiolohgen und der Austausch mit dem behandelnden Hausarzt.

2009 | Integrierter Versorgungsvertrag ProHeart®

Beschreibung

Um die langfristige Patientenversorgung zu optimieren, hat die BNK Service das Patienten- Coaching-Programm „ProHeart®“ zur intensiven Betreuung von chronisch herzinsuffizienten Patienten entwickelt.
Auf der Basis regelmäßiger telefonischer Betreuungsgespräche erfolgen eine individuelle und problemorientierte Informierung und Schulung des Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und die Einleitung einer Verhaltensmodifikation – unter anderem in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Nicht-Rauchen und Stress-Bewältigung. 

Regelmäßig erhobene Daten bezüglich medizinischer Intervention und stationärer Aufenthalte sowie telemetrisch erhobene Messwerte dienen dem Patienten-Monitoring und spiegeln den Schulungserfolg des Programms wieder.

Versorgungskonzept stellt drei Hauptaktivitäten in den Vordergrund:

  • Stärkung der Eigenverantwortung des Patienten
  • Anleitung zum Selbstmanagement des Patienten
  • Leitliniengerechte Behandlung durch den Kardiologen

Ziele des Versorgungskonzeptes

Medizinische Ziele:

  • Erhöhung der Compliance
  • Verminderung von Notfallsituationen
  • Abnahme der Hospitalisierungsrate
  • Steigerung der Lebensqualität des Teilnehmers durch Verbesserung der Patientenversorgung
  • Reduktion von Folgeschäden
  • Unterstützung der Leistungserbringer in leitliniengerechter Therapie

Ökonomische Ziele:

  • Kostenoptimierung im ambulanten und stationären Versorgungsbereich der Herzinsuffizienz
  • Vermeidung von Doppeluntersuchungen
  • Senkung der Hospitalisierungsrate und der Kosten

Datenbank/Prozesssteuerung/Controlling

Die Dokumentation und Vernetzung zwischen dem externen Coaching-Center und den niedergelassenen Kardiologen erfolgt über die eQM Datenbank.

Inhalt der Datendokumentation

  • Anamnese
  • Therapieverlauf
  • Diagnostik
  • Leitliniengerechte Dokumentation
  • Protokollierung des Schulungs-Verlaufes durch almeda

Verlaufsdokumentation der telemetrisch erhobenen Blutdruck- und Gewichtswerte. 

Die Umsetzung des Versorgungskonzeptes erfolgte bis Dezember 2011 im Großraum Hamburg.

2009 | Integrierter Versorgungsvertrag „Blickpunkt Herz"

Ziel des Versorgungskonzeptes

Übergeordnete Zielsetzung ist die Reduktion der Krankenhausaufenthalte sowie der Leistungsausgaben in den Bereichen Krankenhaus und Rehabilitation für die betreute Versichertengruppe.

Durch das Programm sollen Folgeerkrankungen, Mehrfachuntersuchungen und Wechselwirkungen durch Arzneimittel vermindert oder sogar vermieden werden.

Weiteres Ziel ist die Stärkung der Eigenverantwortung des Versicherungsnehmers sowie die Anleitung zum Selbstmanagement.

Datenbank/Prozesssteuerung/Controlling

Die Dokumentation erfolgt über die eQM Datenbank.

Inhalt der Datendokumentation

  • Anamnese
  • Diagnostik
  • Telemedizinische Überwachung von Puls, Blutdruck und Gewicht
  • Therapieempfehlung und weitere Verlaufsparameter

Umsetzung

Die Umsetzung des Versorgungskonzeptes erfolgte von Mai 2009 bis April 2014 im gesamten Bundesgebiet.

2009 | Versorgungsvertrag nach § 73c SGB V „Drug Eluting Stents"

Beschreibung

In diesem Vertrag wurde mit der teilnehmenden Krankenkasse der Einsatz von "Drug Eluting Stents“ nach den jeweils aktuellen gültigen Leitlinien der Fachgesellschaften vereinbart.

Ziel des Versorgungskonzeptes

  • Vorrangiges Ziel dieser Vereinbarung ist die optimale und risikoarme Versorgung der Patienten. Die von dieser Vereinbarung grundsätzlich abgedeckten Indikationen zur Implantierung eines DES ergeben sich aus der jeweils aktuellen Fassung der Positionspapiere der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), der NVL KHK, und den Herstellerinformationen.
  • Minimierung der Re-Interventionsrate bei Einsatz eines DES.

Prozesssteuerung/Controlling

Eine sachdienliche und prozessgenaue Dokumentation wird von den Leistungserbringern und dem Kostenträger von der BNK Service zur Verfügung gestellt.

Dokumentation

Eine Dokumentation der Daten erfolgt im QuIK Register.

Umfang

Die Umsetzung des Versorgungsvertrages erfolgte bis Dezember 2014 im gesamten Bundesgebiet.

2009 | Versorgungsvertrag § 73c SGB V - AOK Baden-Württemberg

Bundesweit erster Selektivvertrag nach § 73c SGB V für Kardiologen

Deutschlands erster Facharztvertrag nach § 73c SGB V mit Bereinigung der Gesamtvergütung ist unter Dach und Fach: Am 10.12.2009 unterzeichneten die AOK Baden-Württemberg, der MEDI Verbund und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) e.V. das Vertragswerk, das die ambulante kardiologische Versorgung optimieren und langfristig sicherstellen soll - und zwar außerhalb des KV-Regelsystems.

Mit dem Facharztvertrag Kardiologie führen die Vertragspartner konsequent den Weg zu einer fachübergreifenden, strukturierten Versorgung fort, der mit dem AOK-Hausarztvertrag (HZV) im Jahr 2008 begonnen wurde. Er setzt an den Hauptproblemen der kollektivvertraglichen Regelversorgung an: der unzureichenden Koordination der Behandlung, die zu Unter-, Fehl- oder Überversorgung der Patienten führt, und der wenig kalkulierbaren Vergütung ärztlicher Leistungen, die zudem falsche Anreize setzt.

Leistungsgerechtere Vergütung sichert wohnortnahe ambulante Versorgung

Anders als die KV-Vergütung honoriert der Vertrag den tatsächlichen Aufwand des Arztes. Die Vergütungssystematik des Vertrags ist an die Behandlung nach evidenzbasierten, medizinischen Leitlinien angepasst und orientiert sich an der Schwere der Krankheitsbilder. Dadurch werden Patienten mit schwerwiegenden und aufwändigen Krankheitsbildern wesentlich besser berücksichtigt als im Kollektivsystem.

Der Vertrag trägt dazu bei, das Überleben kardiologischer Praxen zu sichern und damit die wohnortnahe ambulante Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten auch künftig aufrecht zu erhalten Dazu trägt die kalkulierbare höhere Vergütung ohne Abstaffelung und ohne Fallzahlbegrenzung bei. Im Zusammenwirken mit dem AOK-Hausarztvertrag ist der Kardiovertrag der Prototyp für eine neue und zeitgemäße ambulante fachärztliche Versorgung.

Der Vertrag verbessert die Kooperation zwischen Haus- und Fachärzten, was sich für die Versicherten unter anderem in deutlich kürzeren Wartezeiten für einen Facharzttermin positiv auswirken wird. So müssen teilnehmende Kardiologen eingeschriebenen AOK-Versicherten innerhalb von zwei Wochen einen Sprechstundentermin einräumen, außerdem werden Akutpatienten noch am gleichen Tag behandelt. Auch im Wartezimmer gelten kurze Wartezeiten: Wie im HZV-Vertrag sollen bei einem vereinbarten Sprechstundentermin die Patienten nicht länger als 30 Minuten warten müssen - Not- und Akutfälle gehen natürlich vor.

Gründe der AOK für den Vertrag

Warum die AOK Baden-Württemberg ihren ersten Facharztvertrag nach § 73c SGB V gerade zur Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten geschlossen hat, erläutert Dr. Rolf Hoberg, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg: "Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland Todesursache Nummer 1. Allein in Baden-Württemberg starben im Jahr 2008 fast 40.000 Menschen an einem Herz-Kreislauf-Leiden. Angesichts dieser Bilanz sahen wir bei diesem Volksleiden einen besonderen Versorgungsbedarf unserer Versicherten."

"Etwa 10 % unserer Versicherten, die in das AOK-HausarztProgramm eingeschrieben sind, suchen jährlich einen Kardiologen auf. Durch die enge Abstimmung zwischen niedergelassenen Kardiologen und Hausarztkollegen werden wir zielgenauere Untersuchungen haben und vermeidbare Krankenhauseinweisungen minimieren. Gerade bei Herz-Kreislauf-Patienten besteht in diesem Bereich deutlicher Optimierungsbedarf", schildert Dr. Christopher Hermann, stellvertretender Vorsitzender der AOK Baden-Württemberg, die Erwartungen der Gesundheitskasse und ergänzt: "Viele Herz-Kreislauf-Patienten können bei entsprechend qualifizierten und für die aufwändige Behandlung angemessen vergüteten Kardiologen ambulant statt stationär behandelt werden. Wir gehen davon aus, dass ca. 150 Mio. Euro pro Jahr für leichte Behandlungsfälle in den stationären Bereich fließen. Für diese Patienten soll es in Zukunft verstärkt qualitativ hochwertige ambulante Lösungen geben."

Vertagsunterlagen AOK FacharztProgramm Kardiologie

Vertragstext

 

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Vertragsanpassung Schadensersatz vom 01.07.2011

 

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Vertragsanpassung Zuschlag Z2 vom 22.07.2011

 

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Beitritt Bosch BKK zum FacharztProgramm 01.01.2012

 

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Änderungsvereinbarung zum Datenschutz zum 01.01.2012

 

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Änderungsvereinbarung zum gemeinsamen Ziffernkranz, gültig ab 01.04.2012

 

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Änderungsvereinbarung zur Vergütung P1e und P3, gültig ab 01.10.2012

 

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Vertragsunterlagen - "Sofortabrechnung nach Einschreibung"

   

Ergänzungsvereinbarung SANE E15 bis E21, implantive und explantive Herschrittmacherleistungen

 

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Ergänzungsvereinbarung

 

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Anlage 1a Ergänzungsvereinbarung_Gastro

 

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Anlage 1b Ergänzungsvereinbarung_Kardio

 

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Anlage 1c Ergänzungsverinbarung_PNP

 

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Anlage 2 Teilnahmeerklärung Sofortabrechnung

 

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Sofortabrechnung - Übersicht

 

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Sofortabrechnung - Bereinigungsbeträge

 

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Anlagen zum Vertrag

Anlagen 1 und 2

   

Anlage 1 Teilnahmeerklärung für den Arzt

 

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Stammdatenblatt Arzt

 

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Anlage 2, Qualifikations- und Qualitätsanforderungen

 

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Anlage 2, Anhang 1 Anforderungen an den Behandler Herzinsuffizienz

 

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Anlage 2, Anhang 2 Qualifikations- und Qualitätsanforderungen Herzschrittmacher und Ereignisrekoder

 

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Anlagen 3 - 6

   

Anlage 3 - Vertragssoftware und Hardware

 

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Anlage 4 - AOK Patientenpass

 

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Anlage 5 - Starterpaket Facharzt

 

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Anlage 6 - Prozessbeschreibung der Umsetzung des FacharztProgramms

 

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Anlage 7
Vertragsteilnahme des Patienten

   

Anlage 7 - Teilnahmebedingungen des AOK-Versicherten

 

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Anlage 7, Anhang 2 - HZV Merkblatt für den AOK-Versicherten

 

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Anlage 7, Anhang 1 - Muster Teilnahmeerklärung für AOK-Versicherten

 

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Anlagen 8 - 11

   

Anlage 8 - Definition Flächendeckung

 

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Anlage 9 - Fachkonzept Kardiologie

 

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Anlage 10 - Datenübermittlung/Funktionalitäten der Vertragssoftware

 

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Anlage 11 - HZV Schlichtungsverfahren

 

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Anlage 12
Vergütung und Abrechnung - Ziffernkranz - ICD Codierung

   

Anlage 12 Honorartext

 

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Anlage 12 Vergütungspositionen

 

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Anlage 12, Anhang 1 - Gesamtziffernkranz, Stand IV/2012

 

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Anlage 12, Anhang 1 - Gesamtziffernkranz, Stand III/2012

 

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Anlage 12, Anhang 1 - HZV - Ziffernkranz Stand II/2012

 

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Anlage 12, Anhang 1 - HZV - Ziffernkranz Stand I/2012

 

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Anlage 12, Anhang 1 - HZV - Ziffernkranz Stand IV/2011

 

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Anlage 12, Anhang 1 - HZV - Ziffernkranz Stand III/2011

 

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Anlage 12, Anhang 1 - HZV - Ziffernkranz Stand II/2011

 

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Anlage 12, Anhang 2 - ICD Codierung

 

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Anlage 12, Anhang 3 - Zuschlag Rationale Pharmakotherapie

 

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Anlage 12, Anhang 4 - Zuschlag  Herzkatheter

 

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Anlage 12, Anhang 5 - Zuschlag stationäre Krankenhauseinweisung

 

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Anlagen 13 - 15
Prüfwesen und Praxisgebühr

   

Anlage 13 - HZV Abrechnungsprüfkriterien

 

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Anlage 14 - HZV Praxisgebühr

 

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Anlage 15 - HZV Prüfwesen

 

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Anlagen 17
Schnittstellen (Hausärzte und Fachärzte)

   

Schnittstellen

 

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Anlage 17 -1 Begleitschreiben HA an FA

 

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Anlage 17 - 2  Leitlinien - Auszüge der wichtigsten Themen

 

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Wir möchten Sie bitten, sich bei Fragen zum Vertrag direkt mit dem MEDI Verbund in Verbindung zu setzen:

Ansprechpartner

MEDI Verbund Dienstleistungs GmbH
Gunhild Hoffmann
Tel.: +49 711 80 60 79 15
E-Mail: hoffmann@medi-verbund.de

2007 | Integrierter Versorgungsvertrag „Herz im Takt"

Beschreibung

Mit einem neuen innovativen Konzept starten die DAK und die BNK Service einen neuen Integrierten Versorgungsvertrag für  kardiovaskuläre Erkrankungen.
Kooperationspartner für die BNK Service sind das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Campus Kiel und Lübeck), die Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg (DIAKO) und jetzt auch das Herzzentrum im Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg.

In diesem IV-Vertrag erfolgt die Abbildung einer qualitativ hochwertigen, interventionellen und kardiochirurgischen ambulanten und stationären Versorgung.

HIT sichert die Kontinuität der Behandlung von Herz-Kreislauf-Patienten über die Sektorengrenzen.

Ziele des Versorgungskonzeptes

Medizinische Ziele:

  • Reduktion von Restenosen
  • Sicherstellung einer leitliniengerechten Indikationsstellung für invasive Diagnostik und Therapie
  • Reduktion der kardiovaskulären Morbidität, insbesondere Vermeidung von Herzinfarkten und der Entwicklung einer Herzinsuffizienz
  • Steigerung der Lebensqualität der Versicherten durch Vermeidung von Angina-Pectoris-Beschwerden und Erhaltung der Belastungsfähigkeit
  • Motivation der Versicherten mit der Diagnose Koronare Herzkrankheit (KHK) zur Teilnahme am strukturierten Behandlungsprogramm KHK der DAK, um die Lebensqualität dieser Versicherten dauerhaft zu sichern

Förderung innovativer Konzepte bei der Diagnostik und Therapie der KHK

Konsequente Ausrichtung der Versorgung an medizinischen Leitlinien und Clinical Pathways,  im Sinne der Koordination von Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Datenbank/Prozesssteuerung/Controlling

Die Dokumentation erfolgte über die eQM Datenbank.

Inhalt der Datendokumentation

Abbildung des kompletten prae-, peri- und poststationären Leistungskomplexes

Umfang

Die Umsetzung des Vertrages erfolgte in folgenden Bundesländern:

  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg

Vertrags- und Kooperationspartner des HIT – IV Vertrages

Hamburg

Kliniken

  • Universitätsklinikum Hamburg – Eppendorf
  • Universitäres Herzzentrum Hamburg GmbH

 

Reha-Einrichtungen

  • Mühlenberg-Klinik, Bad Malente
  • Klinik Fallingbostel
  • Strandklinik Boltenhagen

Schleswig-Holstein

Kliniken

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit Campus Lübeck und Campus Kiel
  • Westküstenklinikum Heide
  • Evang. Diakonissenanstalt Flensburg

Reha-Einrichtungen

  • Curschmann-Klinik, Timmendorfer Strand
  • Kompass Klinik Kiel
  • Ostseeklinik Schönberg-Holm

Ausweitung des Versorgungskonzeptes

Die Ausweitung des DAK Hit IV-Vertrages ist in verschiedenen weiteren Bundesländern (unter anderem: Baden Württemberg, Bayern, Mecklenburg Vorpommern und NRW) in Planung.

2005 | Integrierter Versorgungsvertrag KHK

Beschreibung

In diesem Integrationsvertrag zur koronaren Herzerkrankung wurde erstmals bundesweit die Prozessqualität der koronaren Herzerkrankung abgebildet. Mit über 15.000 Patienten mit mehr als 45.000 Dokumentationen war dieser Vertrag einer der größten IV Verträge im gesamten Bundesgebiet.

Ziel des Versorgungskonzeptes

  • Die Integrierte Versorgung nach diesem Vertrag diente der Qualität, Wirtschaftlichkeit und Patientenorientierung für den gesamten Behandlungsablauf bei Patienten mit KHK.
    • Verbesserte Versorgung von Patienten mit Koronarer Herzkrankheit durch koordinierte Versorgung und Information in der ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgung.

Ökonomisches Ziel:

  • Realisierung von Einsparungen in allen Bereichen, insbesondere Ausgaben für stationäre Versorgung und Arzneimittel.

Datenbank/Prozesssteuerung/Controlling

Die Dokumentation erfolgte über die eQM Datenbank.

Inhalt der Datendokumentation

  • Anamnese
  • Therapieverlauf- und Labor
  • Diagnostik
  • Therapieempfehlung und weitere Verlaufsparameter

Evaluation

Die Ergebnisse dieses IV-Vertrages wurden auf der Tagung zur Integrierten Versorgung in Potsdam im März 2007 vorgestellt. Dabei konnte eine signifikant bessere Versorgung der Patienten im IV-Vertrag im Vergleich zur Regelversorgung und Patienten in DMP-Programmen nachgewiesen werden. Dies betrifft insbesondere die Einstellung der arteriellen Hypertonie, die Behandlung der Lipid-Parameter und die leitliniengerechte Versorgung mit Medikamenten.

Detaillierte Ergebnisse stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Umfang

Die Umsetzung des Vertrages erfolgte bis Dezember 2008 in folgenden Bundesländern: 

  • Baden Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Potsdam
  • Rheinland Pfalz
  • Sachsen
  • Schleswig Holstein

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